Der Mühsam-Maulkorb

„Wie setze ich #Grenzen, ohne dass ich zu bitchy/aggressiv/fordernd wirke?“ Das ist die mit Abstand am häufigst gestellte Frage in meinem 1:1 Coachings.

Die enttäuschende Antwort: Gar nicht.

Die Wahrheit ist:

Jemand wird in seine Schranken gewiesen.

Von. Einer. Frau. 😱

#uiuiui

Und damit sowas möglichst nicht vorkommt, gibt es ganz viele extreme Feindbilder in Popukultur und Gesellschaft wenn es um Frauen geht, die Grenzen setzen.

Peggy Bundy, (die Ehefrau von Al Bundy in dieser schrecklichen 90er Serie) die dauerwütende Mutter von Malcolm in the Middle und Hashtag#Karen sind nur einige wenige Beispiele dafür.

Wir lästern über Frauen, die für sich einstehen, lachen über emotionale, wütende Frauen, die „hysterisch“ ihr Recht einfordern und wissen eins ganz genau:

So. Sind. Wir. Auf. Keinen. Fall.

Oder noch präziser: So dürfen wir nicht sein. Sonst ergeht es uns ebenso. 🫣

Also tolerieren wir Hashtag#Grenzüberschreitungen. Lachen darüber. Sind unkompliziert. Witzig. Nehmen uns nicht zu ernst. War bestimmt nicht so gemeint.

Und das läuft leider nur so lange gut, bis Deine Grenzen so sehr überstrapaziert sind, dass es nicht mehr geht.

Und dann beginnt es langsam zu dämmern. Deine Grenzen werden nicht besser respektiert, wenn Du nichts sagst und unkompliziert bist. Sondern schlechter.

Deine Grenzen werden dann respektiert, wenn Du für sie einstehst. Und im Berufsleben auch meistens nur dann. Vielleicht mag man(n) Dich dann ein bisschen weniger.

Aber:

👆🏻 Wer sich darüber aufregt, dass Du Grenzen setzt, hat vorher davon profitiert, dass Du’s nicht getan hast.

Ich verspreche Dir: man(n) wird sich daran gewöhnen.

#Boundaries #DontTakeItPersonally

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